Zollinger Consulting ZOLLINGER CONSULTINGSecurity · Netzwerk · Souveränität Erstkontakt
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Neuhausen am Rheinfall · Schweizweit tätig

Wer die Kontrolle behalten will, muss wissen, wo sie liegt.

Wir beraten Schweizer Organisationen an der Schnittstelle von Cyber Security, Netzwerk und digitaler Souveränität — herstellerunabhängig, ohne Reselling-Marge. Und wir bringen für ICT- und Security-Anbieter neue Märkte, Partner und Abschlüsse in Bewegung. Über 25 Jahre Praxis in dieser Branche, nicht daneben.

20 Minuten Erstkontakt Leistungen ansehen Kostenlos · unverbindlich · DE / EN

Selbsttest

Wo liegen Ihre Workloads — und unter welchem Recht?

Klicken Sie jede Kachel durch: Schweiz → EU → USA. Der Test ersetzt keine Analyse, aber er stellt in dreissig Sekunden die richtige Frage.

7/7 Workloads unter Schweizer Recht

Der Idealfall auf dem Papier. In der Praxis kommt es darauf an, wer die Schlüssel hält und wer administrativen Zugriff hat.

Lagebild Schweiz

Der Druck kommt nicht mehr nur von Angreifern.

Seit April 2025 ist die Meldepflicht in Kraft, seit Oktober 2025 mit Bussen bewehrt. Parallel verschiebt sich die Diskussion über Cloud-Abhängigkeiten von der IT- auf die Verwaltungsratsebene. Wer beides getrennt behandelt, bearbeitet dasselbe Risiko zweimal.

24 h

Frist zur Meldung eines erheblichen Cyberangriffs an das BACS für Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen — seit 1. April 2025.

Quelle: ISG / BACS
100'000

Franken Busse drohen seit dem 1. Oktober 2025, wenn eine meldepflichtige Organisation einen Vorfall nicht meldet.

Quelle: ISG
264

Pflichtmeldungen gingen in den ersten zehn Monaten beim BACS ein — am häufigsten aus Verwaltung, ICT sowie Finanz und Versicherung.

Quelle: BACS, Stand Februar 2026
64'733

freiwillige Meldungen zu Cybervorfällen zählte das BACS allein im Jahr 2025. Angriffe sind Normalbetrieb, nicht Ausnahme.

Quelle: BACS-Jahresbilanz 2025
Ende 2026

soll die Vernehmlassungsvorlage zur Schweizer KI-Regulierung vorliegen — zu Transparenz, Datenschutz, Nichtdiskriminierung und Aufsicht. Wer KI heute einführt, sollte wissen, wohin die Daten fliessen.

Quelle: Bundesrat, Grundsatzentscheid 12.02.2025

Zahlenstand geprüft: Q3 2026 — wir aktualisieren dieses Lagebild quartalsweise.

Leistungen

Fünf Mandate. Klarer Umfang, klarer Preis.

Keine offenen Tagesansätze ins Blaue. Jedes Mandat hat ein definiertes Ergebnis, das Sie danach auch ohne uns weiterverwenden können.

M—01 Für Anwender­organisationen: KMU und Mittelstand mit 50–2'000 Mitarbeitenden

Souveränitäts- und Abhängigkeits-Assessment

Wir nehmen Ihre Workloads auf und beantworten für jeden: Wo liegen die Daten, welches Recht ist anwendbar, wer hält die Schlüssel, wer hat administrativen Zugriff, was kostet ein Wechsel. Datenresidenz allein ist keine Souveränität — die Unterscheidung ist der Kern dieser Arbeit.

Am Ende steht kein Abschottungsplan, sondern eine Landkarte bewusster Entscheidungen: Wo Sie Kontrolle brauchen und wo Sie Abhängigkeit akzeptieren, weil der Nutzen überwiegt.

  • Workload- und Datenklassen-Inventar
  • Jurisdiktions- und Zugriffsmatrix
  • Beurteilung eingesetzter oder geplanter KI-Dienste
  • Exit-Aufwand pro Dienst, grob beziffert
  • Massnahmenplan nach Aufwand und Wirkung
  • Management-Summary für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat
M—02 Für Anwender­organisationen mit anstehender Beschaffung

Ausschreibung und Beschaffung, herstellerunabhängig begleitet

Wir haben Ausschreibungen jahrelang von der Anbieterseite gewonnen. Genau darum wissen wir, welche Anforderungsformulierung ein Feld ehrlich vergleichbar macht — und welche den Zuschlag faktisch vorentscheidet.

Sie erhalten ein Verfahren, das dem Preis nicht ausweicht, aber Betriebsrealität, Exit-Kosten und Souveränitätsanforderungen gleich stark gewichtet.

  • Anforderungskatalog mit gewichteten Kriterien
  • Marktübersicht und Longlist / Shortlist
  • RFI- und RFP-Unterlagen
  • Angebotsvergleich und Bewertungsmatrix
  • Verhandlungsbegleitung bis Vertragsabschluss
M—03 Für ICT- und Security-Anbieter mit Markteintritt Schweiz

Markterschliessung Schweiz — Go-to-Market als Mandat

Der Schweizer Markt verzeiht Fehlstarts schlecht: klein, persönlich, mit langen Entscheidungswegen und einem Netzwerk, das sich an den ersten Auftritt erinnert. Wir übernehmen die Aufbauphase, bevor Sie eine eigene Niederlassung finanzieren.

Positionierung, Preislogik, Partnerlandschaft, erste Kundengespräche — belegt durch Markteintritte in der Schweiz, Deutschland, Österreich und den VAE.

  • Marktanalyse und Segment-Priorisierung
  • Positionierung, Botschaften, Preislogik
  • Channel-Modell und Partner-Longlist
  • Aufbau der ersten Pipeline, namentlich nachvollziehbar
  • Übergabe an Ihr eigenes Team, inklusive Einarbeitung
M—04 Für Anbieter mit bestehendem, aber stockendem Vertrieb

Vertrieb und Channel auf Kurs bringen

Wenn die Pipeline optisch voll ist, aber die Abschlüsse ausbleiben, liegt das selten an der Aktivität. Meist fehlt die Qualifizierung, oder das Angebot beantwortet eine Frage, die der Kunde gar nicht gestellt hat.

Wir prüfen Pipeline, Forecast-Güte und Partnerprogramm, arbeiten im Tagesgeschäft mit und coachen Ihr Team direkt am realen Deal — nicht im Seminarraum.

  • Pipeline- und Forecast-Review
  • Qualifizierungsstandard, im Team eingeführt
  • Partnerprogramm: Rollen, Margen, Enablement
  • Begleitung realer Deals bis zum Abschluss
  • Coaching für Account Manager und Sales Leads
M—05 Ergänzend zu laufenden Mandaten oder einzeln buchbar

Visuelle Dokumentation für Unternehmen

Technische Themen scheitern oft nicht am Inhalt, sondern daran, dass sie nicht zeigbar sind. Wir produzieren das Bildmaterial für Referenzen, Standorte, Anlagen und Auftritte selbst — inklusive Luftaufnahmen, wo sie etwas erklären und nicht nur beeindrucken.

Die fotografische Arbeit ist über Jahre neben der Beratung gewachsen, unter anderem als Unternehmensfotograf für einen Schweizer Security-Anbieter. Wenn Sie Ihre Infrastruktur oder ein Projekt dokumentieren wollen, kommt niemand Zusätzliches ins Haus.

  • Standort-, Anlagen- und Projektdokumentation
  • Luftaufnahmen (Drohne, bewilligungskonform)
  • Bildmaterial für Referenzen und Ausschreibungsunterlagen
  • Messe- und Eventbegleitung
  • Bildstrecken für Website und Vertriebsunterlagen
Themen & Segmente

Wo wir tief genug drin sind, um zu widersprechen.

Beratung ist nur dann etwas wert, wenn sie auch «das brauchen Sie nicht» sagen kann. Das setzt voraus, dass man die Technik kennt, nicht nur die Folien dazu.

Netzwerk & IP-Adress-Management

Segmentierung, SD-WAN, Zugangskontrolle und ein sauberes IPAM. Unspektakulär und genau deshalb oft der Ort, an dem sich ein Vorfall entweder ausbreitet oder stoppen lässt.

Network SecurityIPAM / DDISD-WANSegmentierung

Cyber Security & Security Operations

Vom Portfolio-Entscheid bis zum Betriebsmodell: eigenes SOC, Managed Detection oder Mischform. Wir bewerten, was Ihre Organisation tatsächlich betreiben kann — nicht, was sich gut verkauft.

SOC / CDCManaged DetectionSecurity-PortfolioIncident-Bereitschaft

Datensouveränität & Cloud-Strategie

Souveränität ist keine Entweder-oder-Frage, sondern eine Reihe bewusster Entscheide. Wir strukturieren sie: nach Datenklasse, Kritikalität und dem, was ein Ausstieg realistisch kostet.

Souveräne CloudExit-StrategieHybrid / Multi-CloudSchlüsselhoheit

Regulatorik als Projektauslöser

Meldepflicht nach ISG, Datenschutzverletzungen nach Art. 24 DSG, Anforderungen, die über die Lieferkette aus der EU hereinkommen. Wir übersetzen Pflichten in eine machbare Reihenfolge.

ISG / BACSArt. 24 DSGLieferketten-Anforderungen

Datacenter, Cloud & Managed Services

Virtualisierung, Storage, Backup und Wiederanlauf. Die Frage ist nie, ob ein Produkt gut ist, sondern ob Ihr Betrieb es unter Last wirklich trägt.

Backup & RecoveryVirtualisierungStorageManaged Services

KI-Einsatz ohne Kontrollverlust

Wer eine KI-Assistenz einschaltet, trifft einen Souveränitätsentscheid — meist ohne dass es jemand so nennt. Wir klären vorher, welche Datenklassen erfasst werden, wo sie verarbeitet werden und was davon zurückholbar ist.

Copilot & LLM-DiensteDatenklassifizierungNutzungsrichtlinieAnbieterprüfung

Markt, Channel & Wachstum

Markteintritt, Partnerlandschaft, Preislogik und Pipeline. Aufgebaut in der Schweiz, Deutschland, Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Go-to-MarketChannelKey Account ManagementRFP-Federführung
Vorgehen

Drei Etappen. Nach jeder können Sie aussteigen.

Kein Rahmenvertrag über zwölf Monate, bevor irgendetwas belegt ist. Jede Etappe hat ein Ergebnis, das für sich allein einen Wert hat.

Erstkontakt

Zwanzig Minuten, in denen wir Ihre Ausgangslage verstehen und offen sagen, ob wir die Richtigen sind. Falls nicht, nennen wir Ihnen jemanden aus dem Netzwerk, der besser passt. Eine Prüfung, keine Beratung.

20 Minuten · kostenlos

Standortbestimmung

Neunzig Minuten an Ihrer konkreten Lage, plus schriftlicher Befund mit den zwei bis drei Punkten, die wirklich entscheiden. Das Dokument gehört Ihnen, auch wenn wir danach nicht weiterarbeiten. Bei Mandatserteilung angerechnet.

90 Minuten + Befund · CHF 1'250

Umsetzungsbegleitung

Beschaffung, Markteintritt oder Umbau — in Etappen mit vereinbartem Kostendach. Wir übergeben laufend an Ihr Team, damit Wissen nicht mit dem Mandat endet.

Etappenweise · Kostendach je Etappe
Belege

Was wir konkret bewegt haben.

Anonymisiert, weil Kundenbeziehungen das verlangen. Die zugrunde liegenden Arbeitszeugnisse legen wir im persönlichen Gespräch offen.

Ausschreibung gewonnen

Federführung bei einer grossen Ausschreibung eines der namhaftesten Schweizer Finanzdienstleister — mit einer damals neuen Technologie, die anschliessend zur Grundlage weiterer Projekte wurde.

Für Sie heisst das: Wir kennen die Kriterien, an denen ein Zuschlag wirklich hängt.
Markt aufgebaut

Markteintritt und Partnernetzwerk für einen Cyber-Security-Anbieter in der Schweiz, Deutschland, Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten — inklusive eigener Eventreihe für den KMU-Markt.

Für Sie heisst das: Ein Markteintritt ohne die üblichen ersten zwölf Lehrmonate.
Grosskunde gewonnen

Akquisition eines grossen Datacenter- und Cloud-Providers als Neukunde, mit Umsatz- und Margenverantwortung für Infrastruktur, Business Solutions und Managed Services.

Für Sie heisst das: Wir arbeiten mit Zahlenverantwortung, nicht nur mit Empfehlungen.
Kunden zurückgeholt

Rückgewinnung definierter Zielkunden im Cyber-Security-Umfeld, mit eigenverantwortlichen Preisverhandlungen gegenüber Herstellern und Kunden.

Für Sie heisst das: Auch eine festgefahrene Beziehung ist selten endgültig.
Über uns

Schlank organisiert. Bewusst so.

Zollinger Consulting ist eine Beratungsboutique mit Sitz in Neuhausen am Rheinfall. Wir arbeiten für Anwenderorganisationen und für ICT- und Security-Anbieter — gestützt auf über 25 Jahre operative Erfahrung in dieser Branche.

Diese Erfahrung stammt nicht aus der Beobachterrolle. Sie kommt aus der Arbeit bei Herstellern, Systemintegratoren und spezialisierten Cyber-Security-Häusern: aus Ausschreibungen, die gewonnen wurden, aus Märkten, die aufgebaut wurden, und aus Projekten, die im Betrieb bestehen mussten.

Was Sie davon haben:

  • Beide SeitenWir haben Ausschreibungen jahrelang von der Anbieterseite gewonnen. Deshalb erkennen wir in einer Offerte, was tatsächlich zugesichert wird — und was nur so klingt.
  • TechnikWir verstehen die Lösungen, über die wir sprechen. Das erlaubt uns, «das brauchen Sie nicht» zu sagen, ohne Ihnen dabei etwas zu verkaufen.
  • NetzwerkEin über Jahre gewachsenes Netzwerk in der Schweizer und internationalen ICT-Branche. Sie sparen sich Suchschleifen — wir wissen meist, wer für Ihr Thema die richtige Adresse ist.
  • WeitwinkelWir denken Fragen bewusst über den nächstliegenden Rahmen hinaus. Die beste Antwort liegt selten dort, wo alle schon suchen.

Für Spezialgebiete — Recht, Forensik, Audit, technische Tiefenprüfung — ziehen wir Fachleute bei, mit denen wir seit Jahren zusammenarbeiten. Sie erfahren immer vorab, wer beteiligt ist. Wir sind bewusst schlank organisiert, damit die Person, die Ihr Mandat bespricht, auch die Person ist, die es bearbeitet.

  • 01Keine Reselling-Marge und keine Produktprovision in der Beratung für Anwenderorganisationen.
  • 02Anbieter-Mandate und Anwender-Beratung werden nie im selben Kundenkontext vermischt. Bestehende Mandate legen wir offen.
  • 03Fixe Budgetrahmen je Etappe statt offener Tagesansätze.
  • 04Jedes Ergebnis wird so übergeben, dass Sie es ohne uns weiterverwenden können.
Ein Netzwerk ist erst dann eine Stärke, wenn man weiss, welcher Knoten trägt — und wohin die Linie führt, die aus dem Bild hinausläuft.

Vorträge & Impulse

Über den Tellerrand — und dann noch ein Stück weiter.

Für Anlässe, Kundenevents und interne Führungsrunden halten wir Impulsreferate. Sie verbinden zwei Welten, die sich seltener widersprechen, als man denkt: Entscheiden unter Unsicherheit in der Technik — und der Perspektivwechsel, den das Reisen und die Fotografie erzwingen.

  • Wer die Kontrolle behalten willDigitale Souveränität als Führungsfrage, nicht als IT-Projekt. 30–45 Minuten, für Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte.
  • Der Blick von aussenWas Fotografie über Wahrnehmung lehrt — und warum Organisationen dieselben blinden Flecken haben wie Betrachter. 30 Minuten, mit Bildstrecke.
  • Entscheiden, bevor alles klar istAus zwei Jahrzehnten Ausschreibungen, Markteintritten und Fehlschlägen. 45 Minuten, für Vertriebs- und Führungsteams.
Häufige Fragen

Direkt beantwortet.

Was unterscheidet Datenresidenz von Datensouveränität?

Datenresidenz beschreibt nur den physischen Speicherort. Datensouveränität umfasst zusätzlich: welches Recht auf die Daten anwendbar ist, wer die Verschlüsselungsschlüssel hält, wer administrativen Zugriff hat, ob der Betrieb bei geopolitischen Störungen weiterläuft und wie aufwendig ein Anbieterwechsel wäre.

Kurz: Ein Rechenzentrum in der Schweiz ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung. Genau diese Lücke prüfen wir im Assessment.

Fällt unser Unternehmen unter die Meldepflicht für Cyberangriffe?

Die Meldepflicht nach Informationssicherheitsgesetz gilt seit dem 1. April 2025 für Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen. Ob eine Organisation erfasst ist, ergibt sich nicht allein aus Branche oder Grösse, sondern aus den Schwellenwerten der Verordnung — etwa Versorgungsumfang, Kundenzahl oder Marktanteil.

Der pragmatische erste Schritt ist eine dokumentierte Selbsteinschätzung, die von der Geschäftsleitung abgenommen wird. Unabhängig davon gilt für alle Unternehmen die Meldung von Verletzungen der Datensicherheit nach Art. 24 DSG.

Arbeiten Sie wirklich herstellerunabhängig?

In der Beratung für Anwenderorganisationen ja: keine Reselling-Marge, keine Provision auf empfohlene Produkte. Für Anbieter arbeiten wir separat im Go-to-Market — das ist ein anderes Geschäft mit anderen Kunden.

Beide Rollen werden nie im selben Kundenkontext vermischt. Bestehende Anbieter-Mandate legen wir vor Mandatsbeginn offen, damit Sie unsere Empfehlungen einordnen können.

Dürfen wir Copilot oder ChatGPT im Unternehmen einsetzen?

In der Schweiz gibt es derzeit kein übergreifendes KI-Gesetz. Ein Einsatz ist also grundsätzlich zulässig — die Grenzen ziehen bestehende Regeln: Datenschutzgesetz, Berufs- und Amtsgeheimnisse, vertragliche Vertraulichkeitspflichten und branchenspezifische Aufsichtsvorgaben.

Die praktisch entscheidende Frage ist deshalb nicht «erlaubt oder nicht», sondern: welche Datenklassen dürfen in welchen Dienst? Ein Angebotstext ja, ein Arztbericht nein, ein Vertragsentwurf mit Kundennamen kommt darauf an. Ohne diese Unterscheidung entsteht Schatten-KI: Mitarbeitende nutzen private Konten, und Sie verlieren die Übersicht ganz.

Absehbar wird das strenger. Der Bundesrat hat im Februar 2025 entschieden, die KI-Konvention des Europarats zu ratifizieren; eine Vernehmlassungsvorlage soll bis Ende 2026 vorliegen, unter anderem zu Transparenz und Aufsicht. Wer jetzt eine Nutzungsrichtlinie und eine Datenklassifizierung aufsetzt, muss später nachbessern statt neu anfangen.

Was kostet ein Mandat?

Die ersten 20 Minuten sind kostenlos. Darin klären wir, ob wir zueinander passen — das ist bewusst keine Beratung, sondern eine gegenseitige Prüfung. Wenn wir nicht die Richtigen sind, sagen wir das in diesen 20 Minuten.

Danach beginnt bezahlte Arbeit. Der Einstieg ist die Standortbestimmung: 90 Minuten an Ihrer konkreten Lage, mit schriftlichem Befund zu den zwei bis drei Fragen, die tatsächlich entscheiden. CHF 1'250. Vergeben Sie anschliessend ein Mandat, rechnen wir den Betrag vollständig an.

Umsetzungsmandate laufen etappenweise. Vor jeder Etappe steht fest, was am Ende vorliegt und welches Kostendach gilt. Abgerechnet wird nach effektivem Aufwand zum vereinbarten Ansatz, zuzüglich Spesen. Wir sind nicht mehrwertsteuerpflichtig — die genannten Beträge sind die Endbeträge.

Sie bezahlen dabei nicht Anwesenheit, sondern eine Einschätzung von jemandem, der diesen Markt von der Hersteller-, der Integrator- und der Anwenderseite kennt. Wer alle drei Perspektiven mitbringt, kürzt Wege ab, die sonst Monate dauern.

In welchen Märkten und Sprachen arbeiten Sie?

Schwerpunkt ist die Schweiz. Für Markterschliessungsmandate kommen Deutschland, Österreich und die Vereinigten Arabischen Emirate dazu. Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch.

Wie schnell können Sie starten?

Den Erstkontakt in der Regel innerhalb weniger Arbeitstage. Eine Standortbestimmung lässt sich meist innerhalb von zwei Wochen ansetzen. Bei einem laufenden Vorfall verweisen wir Sie umgehend an spezialisierte Incident-Response-Stellen — dort zählen Stunden, nicht Beratungstermine.

Erstkontakt

Zwanzig Minuten, die zeigen, ob es weitergeht.

Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage. Wir sagen Ihnen offen, ob wir helfen können, was das ungefähr kostet — und wenn es nicht passt, wer besser passt. Diese zwanzig Minuten sind kostenlos.